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| ISBN: 3527703993 ISBN: 3527703993 ISBN: 3527703993 ISBN: 3527703993 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Wir empfehlen: | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
INTERNET![]() 1. Was ist
Internet?
1.1
Was ist Internet?
1.2 Wie sind diese Computernetze miteinander verbunden? 1.3
Geschichtliche Hintergründe
1.4 Wem “gehört” das
Internet?
2. DFÜ – Die
Datenfernübertragung
2.1 Ebone – die Leitung aller
Leitungen
2.2 Das Modem
2.3 Euro ISDN
2.4 Der ISDN-Anschluss
2.5 Wählleitung versus
Standleitung
3. Dienste im Internet
3.1 E-Mail
3.1.1
E-Mail – das elektronische
Postfach
3.1.2 Die E-Mail-Adresse 3.1.3
Aufbau einer E-Mail
3.1.4 Rationalisierungseffekt von E-Mail 3.1.5 Rasches Antworten auf Anfragen 3.2 WWW – World Wide Web (W3)
3.2.1
Interaktives Kommunikationsmedium
3.2.2
Von wo kommt das WWW?
3.2.3 Was ist Hypermedia? 3.2.4
Was ist Hypertext?
3.2.5
Was bedeutet HTTP?
3.2.6
Der Web-Browser
3.2.7
Wie können Sie WWW-Pages erstellen?
3.2.8
Die Search Engines
3.2.9
Dienste zur Suche im Datenwirrwarr
3.2.9.1
Archie
3.2.9.2
Gopher
3.2.9.3
WAIS – World Area Information Service
3.3 FTP (File Transfer Protocol)
3.3.1
Programme und Informationen zur sofortigen Verfügbarkeit
3.3.2
Der Transfer-Modus
3.3.3
Der ASCII-Modus
3.3.4
Der Binary-Modus
3.4 Usnet Newsgroups – Diskussionsforen im Netz
3.5 IRC – Online Unterhaltung mit dem Rest der Welt
4. Wie komme ich zu einem
Internet-Anschluss?
4.1 Ohne Internet-Anschluss geht gar
nichts
4.2 Welche Anschlüsse gibt
es?
4.3 Was kostet das Internet und wer kassiert
wofür?
4.4 Die unterschiedliche Abrechnung der
Provider
5. Netiquette – Einige
Regeln im Internet
5.1 Sie kommunizieren mit Menschen, vergessen
Sie das nie!
5.2 Vorsicht bei dem, was Sie über andere
sagen
5.3 Fassen Sie sich kurz
5.4 Die Sprache ist – zumindest
weltumspannend – Englisch
5.5 Die Signature – verwenden Sie Ihre
Unterschrift
5.6 Smileys
5.7 Häufig vorkommende
Abkürzungen
5.8 Beanspruchen Sie das Netz nicht mehr als
wirklich nötig
6. Voraussetzungen zum
Einstieg
6.1 Der Computer
6.2 Das Modem / ISDN-Adapter
6.3 Die Software
6.4 Die Kenntnisse
6.5 Der Internet-AnschlussBuch:
- Titel: Internet (Band 57)
- Reihe: NEW BUSINESS LINE
- Autor: Gerald Bandzauner
- Verlag: Ueberreuter
Anmerkungen:
- Schriftgrösse 11
- Schriftart: Comic Sans MS
- Viele Inhalte wurden auf den heutigen Stand
aktualisiert.
- Ein paar Beiträge wurden mit nützlichen
Informationen ergänzt.
Autor dieser
Zusammenfassung:
1. Was ist
Internet?
1.1 Was ist Internet?
Internet ist ein weltweites Netzwerk aus
Computernetzwerken der verschiedensten Rechnerklassen. All diese Rechner
kommunizieren über dasselbe Protokoll untereinander, nämlich TCP/IP
– Transmission Control / Internet Protocol.
1.2 Wie sind diese Computernetze miteinander
verbunden?
Die Verbindung der verschiedenen Datenserver
erfolgt über die bestehenden Telefonleitungen. Ob analog oder digital, ob
Wählleitung oder Standleitung, ob über Seekabel oder
Satellitenverbindung, eine dieser Leitung sorgt für Ihre Verbindung in die
anderen Teile der Erde.
1.3 Geschichtliche
Hintergründe
Das heutige Internet geht auf das Jahr 1969
zurück. Damals hatte das amerikanische Verteidigungsministerium ein
Forschungsprojekt mit dem Namen ARPANET (Advanced Research Projekt Agency
Network) ins Leben gerufen. Ziel war es, die amerikaweite Kommunikation eines
Computernetzwerkes ohne eigentlicher Zentrale zu entwickeln, um damit ein
Höchtsmass an Ausfallsicherheit zu erreichen. Nach der Freigabe des
Internet durch das amerikanische Verteidungsministerium wurde dieses Medium
vorerst nur an Universitäten genutzt. Erste später wurde das Netz frei
zugänglich.
1.4 Wem “gehört” das
Internet?
Internet “gehört” niemandem
– oder allen. Die Dienste, die sie im Internet in Anspruch nehmen
können, sind in den meisten Fällen kostenfrei. Das heisst, Sie
bezahlen nicht dafür, um am Internet an sich teilnehmen zu können. Die
Gebühren, die Sie entrichten, sind für die Benutzung der
Datenleitungen. Es gibt jedoch Organisationen, wie die Internet Society, die
sich um das Umfeld und vor allem die weitere Entwicklung von Internet
kümmern.
2. DFÜ – die
Datenfernübertragung
2.1 Ebone – die Leitung aller
Leitungen
Die Datenübertragung erfolgt über die
bestehenden Telefon- bzw. Datenleitungen. Dabei ist die Ebone-Technologie
– also das Ebone-Leitungsnetz – sozusagen das Rückgrat des
gesamten europäischen Datennetzes. Diese europäischen Ebone-Leitungen
haben eine Übertragungskapazität, auch Bandbreite genannt, von zwei
Megabit pro Sekunde, das heisst, es können pro Sekunde zwei Millionen Bits,
das entspricht etwa 250'000 Schreibmaschinenzeichen, von Punkt A nach Punkt B
übertragen werden. Die Transatlantik-Leitungen, also die Leitungen nach
Nordamerika, haben derzeit eine Gesamtbandbreite von 5,5 Megabit pro Sekunde. Im
Gegensatz dazu haben die gewöhnlichen Datenleitungen innerhalb Europas eine
Bandbreite von 64 Kilobit (8'000 Schreibmaschinenzeichen) bis ein
Megabit.
2.2 Das Modem
Die Übertragung von Punkt A nach Punkt B
erfolgt per Modem, das am Computer angeschlossen ist. Das Modem von Punkt A
wandelt die digitalen Daten des Computers in Tonfrequenzsignale für die
Übertragung über das analoge Fernsprechnetz um. Am Punkt B, also am
Modem auf der Empfängerseite, werden diese wieder in digitale Signale
umgewandelt. Die Geschwindigkeit wird in bps (Bits pro Sekunde) gemessen. Sie
wird auch als Bandbreite bezeichnet, Übliche Bandbreiten sind 1200 bps,
2400 bps, 4800 bps, 9600 bps, 14.400 bps, 19.200 bps, 28.800 bps, 33.600 bps und
56.000 bps. Bei ISDN sind es 64.000 bps. Um im Internet vernünftige
Antwortzeiten erzielen zu können, sollten Sie über ein Modem mit
mindestens 28.800 bps verfügen – je höher die Bandbreite, desto
besser.
2.3 Euro ISDN
ISDN (Intergrated Services Digital Network)
bietet eine Übertragungsrate von 64 kbps an und ist somit derzeit die
schnellste und optimalste Übertragung der herkömmlichen
Anschlüsse. Nur über die Kabelleitungen kann noch schneller
übertragen werden, ist dann aber auch entsprechend teuer. Der wesentlichste
Unterschied zur Übertragung per Modem ist, dass die eigentliche
Übertragung digital - und nicht analog wie beim Modem – erfolgt.
Dadurch lässt sich eine bessere Übertragungsqualität und eine
höhere Geschwindigkeit erzielen.
2.4 Der ISDN-Anschluss
Ein ISDN-Anschluss besteht aus zwei
Basiskanälen (B-Kanäle) zur Datenübertragung und einen
Steuerungskanal (D-Kanal). Die beiden B-Kanäle haben je eine
Übertragungsrate von 64 kbps, der Steuerkanal 16 kbps. Mit der
entsprechenden Hard- und Software lassen sich die beiden B-Kanäle zu einem
Kanal mit einer Bandbreite von 128 kbps bündeln. Man nennt dieses verfahren
“channel on demand”, also etwa Kanal auf Bedarf”, oder
“channel bundeling”, also Kanalbündelung. Beim Anschluss eines
Adapters an den seriellen Port des Computers wird diese Geschwindigkeit auf
115.200 bps reduziert, da dieser Port auf diese Bandbreite beschränkt ist.
Weiters lässt sich eine ISDN-Verbindung innerhalb von ein bis zwei Sekunden
auf- und wieder abbauen. Der Einwählvorgang wie beim Modem fällt
weg.
2.5 Wählleitung versus
Standleitung
Die Verbindung von Computern mit einer
Wählleitung wird wie eine normale Telefonverbindung durch das Wählen
einer Telefonnummer aufgebaut. Je länger eine Verbindung aufgebaut ist,
desto höhere Telefonkosten fallen an. Im Gegensatz dazu, besteht bei einer
Standleitung eine permanente Verbindung, das heisst, die Verbindung ist auch
dann aufrecht, wenn Sie nicht gebraucht wird. Standleitungen werden in der Regel
vom Netzwerkbetreiber gegen ein monatliches Entgeld zur Verfügung gestellt.
Die Höhe dieser Monatsmiete richtet sich nach der Entfernung der Computer,
die miteinander verbunden werden sollen, und nach der Bandbreite der
Übertragung. Standleitungen sind interessant, wenn Sie täglich
häufig und/oder zeitlich sehr lange auf einen entfernten Computer
(Internet) zugreifen wollen. In solchen Fällen ist das Entgeld für die
Standleitung oft kostengünstiger als die Gebühr der Wählleitung.
Aber oft spricht für eine Standleitung nicht nur der Preis. Auch die
Tatsache, dass ein permanenter Zugriff gänzlich ohne Verzögerung zur
Verfügung steht, macht die Standleitung interessant.
3. Dienste im
Internet
3.1 E-Mail
3.1.1 E-Mail – das elektronische
Postfach
Mit E-Mail kann man eine Nachricht ähnlich
dem Fax innerhalb von wenigen Sekunden von einem Punkt der Erde an einen anderen
senden. Ein Unterschied zum Fax ist aber wesentlich: Der eigentlichen Nachricht
können Daten “beigelegt” werden. Diese Daten sind dann beim
Empfänger elektronisch weiterverarbeitbar. Ein weiterer Vorteil ist, dass
eine E-Mail zum Ortstarif versendet wird, da Sie die E-Mail über Ihren
Provider versenden.
3.1.2 Die E-Mail-Adresse
Der Aufbau einer E-Mail sieht aus wie der eines
“normalen” Briefes. Es gibt eine Empfängeradresse, eine
Absenderadresse und natürlich den Inhalt. Alle Adressen im Internet haben
im Grunde dieselbe Struktur:
benutzer@computer.
Wobei das Zeichen “@” für das englische “at” steht,
also das deutsche “bei”. Beispiel:
h.muster@gmx.ch.
Dies könnte die Adresse des Hans Muster sein, der in der Schweiz lebt. Das
“ch” ist der Ländercode, die sogenannte Top level domain. Jede
E-Mail-Adresse im Internet hat im Grunde folgendes Format:
benutzer@host.subdomain.domain.topleveldomain.
3.1.3 Aufbau einer
E-Mail
Unter “From” fügt das Programm
Ihre eigene E-Mail-Adresse ein. Im Feld “Subject” geben Sie kurz und
bündig ein, worum es in Ihrer Nachricht geht, vergleichbar mit dem
“Betreff” in einem konventionellen Brief. Bei “Cc”
können Sie angeben, an wen eine Kopie dieser Nachricht geht. Im Feld
“Attacments” steht eventuell jene Datei, die Sie mit der
eigentlichen Nachricht mitsenden, also “anhängen” wollen.
Theoretisch können Sie jede Datei – Textdokument, Kalkulation,
Grafik, Video oder Sound, also alles was elektronisch speicherbar ist –
mitsenden. Grenzen sind hier nur durch die anfallenden Datenmengen gesetzt, die
Ihr Provider vorgibt. Im unteren Teil steht schliesslich die eigentliche
Nachricht. Sie sollte möglichst keinen Umlaut und scharfe
“ß” enthält. Diese Zeichen könnten durch die
Übertragung an die verschiedensten Computer-Plattformen teilweise nicht
richtig übersetzt werden.
3.1.4 Rationalisierungseffekt von
E-Mail
In einer E-Mail ist eine bestimmte
Darstellungsform völlig sekundär. Vielmehr geht es darum nur reine
Informationen zu senden, um das Netz nicht unnötig zu belasten. So wird
meist aus dem “Sehr geehrter Herr X” lediglich noch ein “S. g.
H. X” oder aus “Mit freundlichen Grüssen” ein
“mfg", oft aber nicht einmal mehr dies.
3.1.5 Rasches Antworten auf
Anfragen
Im Weiteren bieten E-Mails eine schnelle und
effiziente Antwortmöglichkeit. Sie müssen lediglich “Verfasser
antworten” wählen, dann die Nachricht eingeben und senden
wählen. Der Vorteil ist die rasche Reaktion auf anfragen ohne viel Aufwand.
Gleichzeitig hat der Anfragende in der Antwort-Mail auch automatisch seine
eigene Frage zur Erinnerung stehen. Nicht benötigte Zeilen der
eingegangenen E-Mail sollten aber vorher aus der ausgehenden Nachricht
gelöscht werden, um diese nicht sinnlos wieder über das Netz zu
schicken. Der Fachterminus für diesen Vorgang heisst “quoten”.
3.2 WWW – World Wide Web
(W3)
3.2.1 Interaktives
Kommunikationsmedium
Die wahren Vorteile von WWW liegen in erster
Linie nicht im weltweitem “Surfen” und “Bilder-Ansehen”.
Es ist vor allem das regionale (Unter Region kann man da ein Kanton, ein Land
oder ein ganzer Kontinent verstehen) “Surfen” bzw. das
“Arbeiten”, “Informieren”, Kommunizieren” und
“Einkaufen” sein, das diese Technik so interessant macht. Aber auch
das Downloaden von Treibern, Updates und Programmen ist eine praktische Sache
des WWW.
3.2.2 Von wo kommt das
WWW?
World Wide Web ist der Name eines vom
CERN-Laboratotium in Genf gestarteten Projektes im Jahre 1989. Später wurde
dieses Projekt von mehreren Organisationen weiterverfolgt. Die Hauptziele
waren:
3.2.3
Was ist Hypermedia?
Hypermedia ist die Applikation rund um das
Hypertext-Konzept mit Multimedia-Dokumenten.
3.2.4 Was ist Hypertext?
Sie klicken auf einen unterstrichenen Text, auf
sogenannte Links, und das System verbindet Sie zu einer nächsten Seite
weiter.
3.2.5 Was bedeutet HTTP?
HTTP steht für Hypertext Transmission
Protokoll, also ein Protokoll (Festlegung eines Datenaustausches) für
Hypertext.
3.2.6 Der Web-Browser
Der Web-Browser ist die Software, mit der Sie im
World Wide Web navigieren können. Die bekanntesten Browser sind der
Microsoft Internet Explorer und der Netscape Navigator.
3.2.7 Wie können Sie WWW-Pages
erstellen?
WWW-Seiten werden im HTML-Format erstellt. HTML
steht für Hypertext Markup Language. Zur Erstellung reicht
grundsätzlich ein einfaches Textverarbeitungsprogramm aus. Komfortabler ist
es jedoch mit eigenen HTML-Editoren, z.B. Microsoft Frontpage. Ein HTML-Dokument
hat eine vorgegebene Struktur, mit deren Hilfe Sie eine Web-Seite gestalten
können. Dabei ist der sachliche Inhalt in reinem ASCII-Text geschrieben,
der durch die sogenannten “Tags” formatiert wird. Tags sind
Markierungen, die sich auf den nachfolgenden Text beziehen.
3.2.8 Die Search Engines
Da es Tausende von Web-Pages gibt, muss man die
für einem relevanten Seiten herauspicken können. Dazu gibt es die
sogenannten Suchmaschinen, mit denen Sie über Stichwörter die
gewünschten Seiten suchen können. Je mehr Stichwörter, desto
präziser das Suchergebnis. Eine gute Suchmaschine ist z.B.
http://www.hotbot.com
3.2.9 Dienste zur Suche im
Datenwirrwarr
3.2.9.1 Archie
Mit Archie (kommt von “Archiv”)
lässt sich eruieren, auf welchem FTP-Server man eine bestimmte Datei
beziehen kann. Allerdings muss dazu der Name des Programmes im wesentlichen
bekannt sein. Es gibt in mehrere Ländern eigene, für diesen Dienst
abgestellte Archie-Server. Diese fragen in regelmässigen Abständen
alle verfügbaren FTP-Server nach deren Gesamtbeständen ab und
erstellen hieraus ein Verzeichnis mit Millionen von Dateiname und den
dazugehörigen FTP-Adressen – also FTP-Server. Für die Schweiz
ist z.B. archie.swich.ch zuständig. Ein anderer Dienst ist
http://www.ftpsearch.com,
der wie eine Suchmaschine aufgebaut ist. Bei diesem muss der Dateiname
genauestens bekannt sein.
3.2.9.2 Gopher
Gopher ist ein hierarchisch strukturiertes
Informationssystem, das Dokumente, Programme und andere Internet-Dienste in ein
Menü zusammenfasst. Bei Gopher sehen Sie eine Struktur am Bildschirm, die
dem Inhaltsverzeichnis einer Festplatte gleicht. Durch Anklicken eines dieser
Verzeichnisse verbindet Sie Gopher entsprechend weiter. Für Gopher wurde
ein eigenes Suchwerkzeug entwickelt. Mit dem Suchprogramm Veronica (Very Easy
Rodent Oriented Netwide Index to Computerized Archives) ist es Ihnen
möglich, nach ganz bestimmten Informationen zu suchen.
3.2.9.3 WAIS – World Area Information
Service
WAIS bietet Ihnen eine gezielte Suche nach
Informationen in Datenbanken. Als Datenbank kann man sich dabei das ganze
Internet vorstellen. WAIS übernimmt dabei das weltweite
navigieren.
3.3 FTP (File Transfer
Protocol)
3.3.1 Programme und Informationen zur
sofortigen Verfügbarkeit
File Transfer, das ist die Übertragung von
Dateien von einem auf einen anderen Computer. Diese Übertragung
funktioniert dann, wenn beide Computer die gleiche “Sprache”
sprechen. Mit dem “File Transfer Protocol” ist dies möglich.
Die meisten Daten im Internet sind auf FTP-Servern abgelegt. Um diese nun
herunterladen zu können müssen diese mittels FTP auf Ihren PC kopiert
werden. Wenn Sie mit Ihrem PC via Internet eine Verbindung zu solch einem
FTP-Server herstellen, machen Sie ein “anonymes Login”, das heisst,
Sie verwenden als User-ID (=Benutzeridenifikation) den Namen
“Anonymus”. Damit haben Sie auf alle frei zugänglichen
Verzeichnisse dieses FTP-Servers Zugriff.
3.3.2 Der Transfer-Modus
Im Internet sind Computer verschiedenster
Klassen im Einsatz, die alle Ihre eigene Form der Datenspeicherung haben. Es
muss sichergestellt sein, dass Daten, die auf einem FTP-Server (z.B.
Unix-Rechner) gespeichert wurden, auf Ihren Windows-PC lesbar bzw.
weiterverarbeitbar sind. Aus diesem Grunde können Sie zwischen den beiden
Transfer-Modi “ASCII” und “Binary”
wählen.
3.3.3 Der ASCII-Modus
wollen Sie eine Textdatei auf Ihren PC
übertragen, wählen Sie den ASCII-Modus. Dabei werden die Daten nicht
direkt im Binärcode versandt, sondern es wird Zeichen für Zeichen
übertragen und in Ihre Systemsprache richtig
übersetzt.
3.3.4 Der Binary-Modus
Im Fall der Übertragung einer Programm-
oder Grafikdatei, wählen Sie den Binary-Modus. In diesem Fall wird Bit
für Bit übertragen, und die Datei liegt dann auf beiden Systemen
vollkommen identisch vor. Dabei müssen Sie aufpassen, dass Sie
beispielsweise jene Programmdatei übertragen, die passend für Ihr
System ist. Dies ist durch die Endung am Programmnamen sehr einfach zu
erkennen.
3.4 Usnet Newsgroups – Diskussionsforen
im Netz
Derzeit existieren im Internet weltweit Tausende
Diskussionsforen zu allen möglichen Themen. Diskutiert wird in den
Bereichen Forschung und Wissenschaft, Gesellschaft, Sport, Unterhaltung,
aktuellen Tagesthemen und vieles mehr. Die Sammlung von mehreren Beiträgen
zu einem ganz bestimmten Thema wird als Newsgroup bezeichnet. Jeder
Internet-Teilnehmer kann grundsätzlich in jede Newsgroup seinen Beitrag zu
dem jeweiligen Thema hineinstellen, der dann einige Wochen den interessierten
Lesern zur Verfügung steht.
3.5 IRC – Online Unterhaltung mit dem
Rest der Welt
IRC (Internet Relay Chat) kann am besten mit dem
Amateurfunk verglichen werden. Mehrere Teilnehmer sprechen in diesem Fall nicht
akustisch, sondern visuell via Computer miteinander. Jede von den einzelnen
Teilnehmern verfasste Nachricht erscheint auf den Bildschirmen der anderen
Teilnehmer. In einer eigenen Spalte am Monitor erkennen Sie zu jeder Zeit, wenn
sich ein Teilnehmer in die vergnügliche Runde dazugesellt oder diese
verlässt. Die Teilnehmer geben sich in den meisten Fällen mit Ihrem
“Nickname” (Spitznamen) zu erkennen. Will man einen bestimmten
Teilnehmer direkt ansprechen, stellt man am besten den Spitznamen an die erste
stelle und verfasst dann seine Nachricht. Fehler in der Rechtschreibung oder der
Satzstellung (vor allem beim internationalen Chat in Englisch) kümmert
dabei niemanden.
4. Wie komme ich zu einem
Internet-Anschluss?
4.1 Ohne Internet-Anschluss geht gar
nichts
Um endlich “lossurfen” zu
können, benötigen Sie einen Personal Computer, ein Modem und die
Berechtigung, in das Internet einsteigen zu können. Diese Berechtigung
(Account) erhalten Sie auf sehr unbürokratische Weise bei den
Internet-Providern. Diese Provider stellen – gegen Entgelt – die
Leitungen bzw. Ihren Anschluss in das Internet zur
Verfügung.
4.2 Welche Anschlüsse gibt
es?
Ein einfacher PC wird meist durch eine direkte
TCP/IP-Anbindung in das Internet “geschaltet”. Um diese
TCP/IP-Verbindung für einen PC über die Telefonleitung und Modem bzw.
ISDN herstellen zu können, wird noch ein zusätzliches Protokoll
benötigt. Dies ist das sogenannte SLIP-Protokoll (Serial Line Interface)
oder das neuere PPP-Protokoll (Point to Point Protocol). Diese Protokolle sind
meist in Ihrem Betriebssystem integriert.
4.3 Was kostet das Internet und wer kassiert
wofür?
Gebühren bekommen Sie einerseits vom
Netzbetreiber (also Swisscom / Telekom) für die zur Verfügung
gestellte Telefonleitung – wie eben bei einem Telefongespräch auch
– verrechnet. Anderseits stellt Ihnen der jeweilige Internet-Provider
ebenfalls die von ihm zur Verfügung gestellten Leitungen in Rechnung. Diese
Leitungen verbinden alle anderen Provider – und damit Sie – mit dem
Rest der Welt.
4.4 Die unterschiedliche Abrechnung der
Provider
Die Verrechnung der Provider ist
unterschiedlich. Einige bieten eine etwas höhere monatliche
Grundgebühr an, dafür ist in dieser Gebühr die Online-Zeit frei.
Sie können sich theoretisch 24 Stunden am Tag in das Netz einwählen,
ohne dass dabei höhere Kosten beim Provider entstehen. Eine andere Variante
wäre eine niedrige Grundgebühr, die eine gewisse freie Online-Zeit
beinhaltet, also zum Beispiel 10 Stunden. Darüber hinausgehende Online-Zeit
wir dann minutenweise oder stundenweise abgerechnet. Vor allem bei
Internet-Anschlüssen von grösseren Unternehmen (LAN-Anschlüssen)
gibt es auch die auch noch die Variante, wo nach transportiertem Datenvolumen
abgerechnet wird. So sind zum Beispiel in der monatlichen Grundgebühr ein
gewisses Datenvolumen von beispielsweise 250 MB inklusive. Jedes weitere MB wird
verrechnet. Dies bietet zum Beispiel die Cablecom an. Seit einiger Zeit sind die
Internet-Accounts auch gratis, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind.
Z.B. eine Mitgliedschaft.
5. Netiquette – Einige
Regeln im Internet
5.1 Sie kommunizieren mit Menschen, vergessen
Sie das nie!
Sobald Sie sich in das Netz stürzen, haben
Sie es zu einem grossen Teil nur mit E-Mail-Adressen, sonst aber mit mehr oder
weniger unbekannten Personen zu tun – obwohl sich aus Internet-Kontakten
schon Freundschaften entwickelt haben, ohne dass sich die Leute persönlich
kennen gelernt haben. Vergessen Sie also eines nie: Es sind Menschen, die am
anderen Ende der Welt Ihre E-Mail empfangen und lesen! Seien Sie daher
höflich wie im täglichen Leben, denn gerade im Netz gilt: “Wie
man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.” Es könnten viele
tausend Internet-Benutzer Ihre Nachricht lesen – und eine Reaktion (aber
meist sehr viele!) auf eine eventuelle Unhöflichkeit ist Ihnen sicher.
Lesen Sie Ihre Nachricht lieber einmal zu oft durch, ob alles in Ordnung ist,
bevor Sie diese abschicken. Trotzdem stösst man, zum Beispiel in
Newsgroups, immer wieder auf inhaltliche Differenzen, die oft zu Wortgefechten
führen. Diese Art der gegenseitigen Beschimpfung im Netz wird
“Flaming” genannt.
5.2 Vorsicht bei dem, was Sie über andere sagenDie öffentlichen Diskussionsforen
können von allen Teilnehmern gelesen werden. Sollten Sie also zum Beispiel
über eine bestimmte Organisation negativ berichten, so kann dies für
diese Organisation grossen wirtschaftlichen Schaden bedeuten. Sie könnten
dann möglicherweise von dieser Organisation vor Gericht zitiert werden und
sich mitten in einem sicherlich lange dauernden Rechtsstreit über den
unlauteren Wettbewerb in elektronischen Medien wiederfinden.
5.3 Fassen Sie sich kurz
Die Teilnehmer im Internet sind es gewohnt,
durch eine E-Mail nur reine Information zu erhalten. Vermeiden Sie blumige
Ausdrucksweisen, Erklärungen die sich über mehrere Zeilen ziehen und
im wesentlichen nichts aussagen, Satzkonstruktionen, die unendlich viele Kommas
beinhalten etc. Dies alles erhöht das Datenvolumen Ihrer Nachricht und
trägt nicht zum leichteren Verständnis Ihrer Information bei, oft ist
sogar das Gegenteil der Fall. Um die Nachricht noch kleiner zu halten, sollte
sie im “nur Text”-Format und nicht HTML-Formatiert gesendet werden.
HTML-Mails können sowieso nicht von jeder Software gelesen
werden.
5.4 Die Sprache ist – zumindest
weltumspannend – Englisch
Es bleibt jedoch Ihnen überlassen, welche
Sprache Sie wählen. So werden Sie Ihre E-Mail an einen Geschäfspartner
oder Freund innerhalb des deutschsprachigen Raumes vermutlich in deutscher
Sprache verfassen. Das gleiche gilt natürlich auch für Newsgroups oder
IRC-Kanäle, die nur nationale Bedeutung haben und für Sie auch als
solche eindeutig zu erkennen sind.
5.5 Die Signature – verwenden Sie Ihre
Unterschrift
Diese Unterschrift stellt sozusagen Ihre
Visitenkarte im Netz dar und sollte jeder Nachricht in den Newsgroups oder einem
E-Mail beigefügt werden. Die meisten Programme erlauben es, solche
Unterschriften nach einmaliger Definierung automatisch einzufügen. Es
können auch ganze Visitenkarten, sogenannte “Vcards”
hinzugefügt werden. Diese sind jedoch nicht sehr beliebt, da sie die
Nachricht unnötig verlängern und nicht jedes Mal wieder nötig
sind. Die Unterschriften sollten in jedem Fall Ihren Namen und Ihre
E-Mail-Adresse beinhalten. Aber auch Ihre Telefonnummer bzw. Ihre Faxnummer
können hilfreich sein, da Sie dadurch eventuell auch zu einem
persönlichen Gespräch erreichbar sind. Sehr häufig sieht man auch
Unterschriften, die künstlerische Zeichnungen – zusammengestellt aus
Zeichen der Tastatur – enthalten oder Zitate schlauer Zeitgenossen, die
dem Versender der E-Mail als wertvoll zur Verbreitung erscheinen. Selten sieht
man auch eingescannte handschriftliche Unterschriften. In den meisten
Fällen ist die Unterschrift oft länger als die eigentliche Nachricht.
Wenn möglich, vermeiden Sie das, es belastet nur unnötig das Netz!
Wenn Sie daran wirklich Spass finden, gehen Sie mit den verwendeten Zeichen
zumindest sparsam um.
5.6 Smileys
Ein Scherz kann im Internet ganz schön in
die “Hose” gehen, da der Empfänger einer E-Mail eine bestimmte
Formulierung, die Sie als Scherz meinen, völlig anders verstehen kann. Er
kann ja Ihre Körpersprache und Ihre Mimik nicht sehen, ihm liegen zur
Beurteilung Ihrer Nachricht nur Wörter, zusammengestellt in Sätzen,
vor. Sollten Sie also eine Formulierung ironisch meinen, setzen Sie am Ende des
Satzes einen Smiley. Dieser gibt Ihre Gefühlsstimmung wieder und
überträgt so auch die Nachricht “zwischen den Zeilen”.
Diese Zeichenfolgen nennt man auch “Emoticon”, also Icons
(=Symbole), die Emotionen andeuten. Smileys gibt es für alle Situationen.
Ein Smiley ist eine Folge von Zeichen, die auf der Tastatur vorhanden sind und
mit linksgeneigtem Kopf ein Gesicht ergeben. Hier einige
Smileys:
:-) lächelnder Smiley
:-( trauriger Smiley
;-( weinender Smiley
:-O erstaunt (oder schockiert)
;-) augenzwinkernder Smiley
%-( verwirrter Smiley
:-] sarkastisch
5.7 Häufig vorkommende
Abkürzungen
Immer wieder finden Sie in Newsgroups, E-Mails
und auch im IRC Abkürzungen für häufig verwendete Phrasen. Hier
einige Beispiele:
AFAIK = as far as I know = soweit ich
weiss
AISI = as I see it = wie ich das
sehe
B4 = before = zuerst
EOD = end of discussion = Ende der
Diskussion
FYI = for your information = zu deiner
Information
IAC = in any case = in jedem
Fall
IC = I see = ich verstehe
IMHO = in my humple opinion = meiner
bescheidenen Meinung nach
LOL = laughing out perfect = da kann ich nur
lachen
TNX = thanks = Danke
5.8 Beanspruchen Sie das Netz nicht mehr als
wirklich nötig
Mit dem Internet kann man, wie in den
vorangehenden Kapiteln erklärt, Programme, Grafiken, Texte und noch vieles
mehr von den verschiedenen Datenservern in der ganzen Welt auf den eigenen
Computer “herunterladen”. Hier einige Grundregeln
dazu:
6. Voraussetzungen zum
Einstieg
Um eine Online-Verbindung in das Internet zu
bekommen, sind wenige Voraussetzungen notwendig, die im folgenden aufgelistet
sind:
6.1 Der Computer
Die folgenden Anforderungen gelten für
Windows-Systeme, da diese am weitesten verbreitet sind:
Generell kann gesagt werden: je mehr –
oder je neuer die Technologie, desto besser. Diese Angaben gelten jedoch nicht
nur speziell für die Benutzung von Internet, sondern generell (ausser
Festplattenspeicher) für die Benutzung der heute zur Verfügung
stehende Betriebssysteme und Anwender-Software der neueren
Generation
6.2 Das Modem /
ISDN-Adapter
Das Modem stellt die Wählverbindung
zwischen Ihrem Computer und dem Provider her. Wenn Sie sich ein neues Modem
kaufen, so beachten Sie die Datenübertragungsrate. Ihr neues Modem sollte
auf jeden Fall den neuen V.90-Standart mit 56.000 bps unterstützen. Bei
einem ISDN-Adapter fällt diese Kriterium weg, da diese ausnahmslos mit
64.000 bps funktionieren. Sie sind in der Regel etwas teuerer als die
herkömmlichen Modems. Das Modem oder der ISDN-Adapter werden an eine
serielle Schnittstelle (COM) des Computers angeschlossen. Beachten Sie also,
dass eine solche Schnittstelle auch zur freien Verfügung steht. Oft ist
nämlich, falls Sie keine PS/2- oder USB-Maus haben, der COM1-Anschluss
bereits von einer seriellen Maus belegt. Der COM2 ist meistens noch frei, falls
er nicht von einem anderen Gerät genutzt wird. Im Ausnahmefall, wenn beide
Anschlüsse belegt sind, müssen Sie sich eine Schnittstellenkarte
für einen COM3 besorgen.
6.3 Die Software
Jegliche Software, die Sie zur Benutzung
für das Internet benötigen ist kostenlos erhältlich. Am
populärsten sind der Microsoft Internet Explorer und der Netscape
Navigator. Beide sind im Internet oder auf CD’s von PC-Zeitschriften
erhältlich.
6.4 Die Kenntnisse
Wenn Sie bisher einen Computer unter Windows
oder einer adäquaten Benutzeroberfläche bedient haben, sollte es Ihnen
nach einer kurzen Einarbeitungszeit sehr leicht fallen, die einzelnen
Internet-Programme zu bedienen. Falls dies nicht der Fall ist, würde ich
einen Grundkurs für die Bedienung von Computern empfehlen.
6.5 Der Internet-AnschlussSie sollten einen Provider wählen, der
– von Ihrem Standort aus gesehen – in der Nähe ist. Dieser
sollte sich in der Telefontarifszone “Ortstarif” befinden. Z.B.
“the blue window” ist überall in der Schweiz zum Ortstarif
erreichbar. Im weiteren sollten Sie beachten, ob dieser Provider bereits V.90
mit 56.000 bps oder ISDN mit 64.000 bps unterstützt. Auch die Kosten, wie
in Punkt 4.4 besprochen, sollten beachtet werden.
GLOSSAR
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